jump to navigation

Für eine Welt ohne Formeln und Physik 22 Januar, 2010

Posted by Tobüas in n'Stuff.
Tags: , , ,
trackback

Gut, dann lassen wir den Worten von gestern mal Taten folgen. Lese gerade ein Buch über Digtialfotografie. War gestern auf einem Vortrag über Äthiopien. Die Frau war rhetorisch nicht der Hammer, aber sie hatte ein tolles Händchen für ein gutes Fotoauge – oder so 🙂  Auf jeden Fall tolle Bilder!

Bis jetzt liest sich das Buch ähnlich wie sich der Vortrag gestern angehört hat. Obwohl als Einsteigerbuch gedacht setzt er zu viele Begriffe als bekannt voraus. Weil ich es nicht gecheckt habe, hab ich heute mal die gute alte Wiki zu Rate gezogen. Und da mir da auch zu viele Formeln drin waren (Physik erfolgreich abgewählt!!!), bin ich auf ne andere Seite gestoßen, wo die Sachen wirklich gut erklärt werden. Wiki ist halt doch nicht immer das Ideale…

Meine bisherigen Lieblingshassbegriffe waren Blende, Tiefenschärfe und Brennweite.

Tiefenschärfe

Vielleicht am einfachsten zu erklären (oder ich hab es falsch verstanden 😉 ). Ausgangssituation: Ich will ein Foto von etwas machen. Bedingt durch die Technik kann ich nicht alles ganz scharf bekommen, nur die Sachen, die sich in gleichem Abstand von meinem Ziel befinden. Die Sachen davor und dahinter werden unscharf. Die Tiefenschärfe ist jetzt einfach die Entfernung von meinem Ziel, die andere Sachen noch haben dürfen, um auch noch als scharf wahrgenommen zu werden. So einfach ist das.

Brennweite

Auch nicht wesentlich schwieriger. Die Brennweite ist die Entfernung zwischen der Linse und meinem Objekt. Ne große Brennweite bedeutet einen kleinen Bildausschnitt (Zoom), ne kleine Brennweite bedeutet einen großen. Tele bedeutet es zoomt besonders weit rein, Weitwinkel bedeutet, ich bekomm besonders viel drauf. Ich hab diesen Begriff bisher immer falsch verstanden. Ich hab damit immer ne andere Perspektive gedacht, so ne Art Breitbild, aber ist es nicht. Hah, die Welt kann so einfach sein – und schön :mrgreen:

Blende

Etwas verwirrend bisher gewesen. Alles ist anders, große Zahl heißt wenig Licht blablabla. Aber eigentlich doch einfach. Das Loch an der Kamera, wo Licht reinkommt, kann durch die Blende vergrößert und verkleinert werden. Eigentlich sollte es man ja von Blendenöffnung reden, tut aber niemand, alle sind zu faul. Also ich kann die Blendenöffnung groß oder klein machen. Wenn ich sie groß mache, dann kommt viel Licht rein, aber die Tiefenschärfe wird dadurch weniger. Wenn ich die Blende klein mache, dann gibt’s nur wenig Licht, aber als Ausgleich viel Scharf (wie bei meinem Döner J ). Das doofe ist, dass ich statt ‚ich nehme eine kleine Blendenöffnung’ auch eine Zahl sagen kann. Hier wäre es jetzt logisch zu denken: Kleine Blende, kleine Zahl. Ist aber genau umgekehrt, weil die Blendenzahl als Reziprogwert angegeben wird (ich finde es sehr merkwürdig, dass mir genau dieser Gedankengang hilft, es zu verstehen).

Klar sind damit nicht alle Einzelheiten verstanden, aber wer braucht die schon. Ich zumindest nicht. Wer anderer Meinung ist kann sich ja bei wikipedia oder Flaschenboden weiterbilden. Ich bin zufrieden damit, die Welt ohne Formeln zu verstehen und mit diesem Verständnis mein Buch weiterlesen zu können.

Advertisements

Kommentare»

No comments yet — be the first.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: