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Die Gustav Knodler Verschwörung 4 Februar, 2009

Posted by Tobüas in Leben im Callcenter.
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Momentan ist im Call Center nicht so viel los, wie man sich das als Verkäufer wünscht, darum muss man sich mit jeder kleinen Unterhaltung zufrienden geben. Und so halte ich momentan Ausschau nach lustigen Straßen- und Ortsnamen. Mein absoluter Favorit unter den Straßen Deutschlands ist ohne Zweifel die Dr. Gustav-Knodler-Str. in Eggenstein-Leopoldshafen. Ja, es ist schon sehr langweilig im Call Center, und dass man so einen Namen lustig findet zeigt die Verzweiflung recht deutlich, während es gleichzeitig auch ein Armutszeugnis ist für die deutsche Straßennamensgebung. Sind wir Deutsche so ernst wie man uns nachsagt? Wenn Die Gustav-Knodler-Str. (seinen Doktortitel unterschlage ich einfach 🙂 ) schon die lustigste Straße ist, wie traurig muss es dann unter den anderen deutschen Straßennamen zugehen?

Wer ist eigentlich dieser Gustav Knodler? Er muss ja schon sehr wichtig sein, wenn die strategisch wichtige, JahnstraßeGustav Knodler Straße mit Hauptstraße verbindendet Durchfahrt in der deutschen Metropole Leopoldshafen-Eggenstein nach ihm benannt wird. Immerhin befinden sich dort  solche Top-Adressen wie Tangostudio, Immobilienmakler und Aktivurlaub in Rumänien, die sonst nur in Berlin, Wien oder Castrop-Rauxel zu finden sind. Welche großartige Tat muss ein Mann geleistet haben, damit ihm eine sdolche Ehre zuteil wird?

Nun, diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Alles was ich gefunden habe sind Hinweise darauf, dass es mal einen berühmten Imker dieses Namens gab. Reicht das, damit man eine eigenen Straße bekommt? Wenn ja, dann erhebe ich Anspruch auf ein! Viel wahrscheinlicher ist allerdings, dass hier eine große Verschwörung vorliegt. War er ein Illuminat? Ein Freimaurer? Ein Alien? Was wusste er über die Ermordung von John F. Kennedy, oder war er es sogar? Und wie steht das im Zusammenhang mit dem 11. September, Roswell und Atlantis? Ihr seht, es bleiben viele Fragen offen, ich scheine in ein regelrechtes Hornissennest gestochen zu haben, obwohl mir doch nur bei der Arbeit langweilig war. Wenn meine Seite demnächst offline geht oder ich bei einem Unfall ums Leben komme, dann wisst ihr, dass ich ganz nah an der Wahrheit bin – oder war…

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Kommentare»

1. Julia - 6 Februar, 2009

Ich will ja nicht pingelig sein, aber da ich selbst fast 4 Jahre in der Nähe von Castrop-Rauxel gewohnt habe, möchte ich nur noch mal auf die Schreibweise hindeuten 😉 Weiterhin so wertvolle Erkentnisse bei der Arbeit – halte druch!! LG.

2. Martin Berger - 6 Februar, 2009

Deine Callcentre-Arbeit entpuppt sich ja als wirklich wissenschaftlich. Das griechische Wort für Straße ist „dromos“. Ich nehme an, dass dir bei den Mengen an Studiengebühren an der HDler Uni mit Sicherheit ein Lehrstuhl als Professor der Dromologie offen steht.

3. Martin Berger - 6 Februar, 2009

Hmmm, habe gerade nachgeschaut. Dromologie ist leider schon ein besetzter Begriff. Auch alle anderen griechischen Wörter für Straße oder Weg sind schon alle benutzt. Also beantrage einen Lehrstuhl in Dromosologie!

4. Tobüas - 15 Februar, 2009

Hi Julia, was hast du an meiner Schreibweise von Castrop-Rauxel auszusetzen? OK, ich habe es nachträglich geändert – owohl man das in einem Blog ja eigentlich nicht machtb – aber es wird ja nie jemand erfahren dass ich den Namen dieser schönen Stadt falsch geschrieben habe 🙂


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