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Das Huhn und das Ei 17 Oktober, 2008

Posted by Tobüas in n'Stuff.
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Endlich mein erster Post. Hatte heute eine interessante Diskussion aus dem Bereich der theoretischen Pädagogik. Davon nicht abschrecken lassen, es ist tatsächlich sehr interessant! Welche Folgen hat es für elterliche Autorität, wenn die Mutter jünger ist als ihre Kinder? Die Antwort hierauf muss wohl differenziert ausfallen, ist abhängig vom a) Absoluten Alter und b) der Altersdifferenz.

Problematisch mit der elterlichen Autorität ist es, wenn Sohn Erwin der Mama die Windeln wechselt und sie dann auf dem Weg zur Arbeit in der Kita abliefert. Eine solche paradoxe Situation ist in der Realität nur unter besonderen Bedingungen möglich (was war zuerst da, das Huhn oder das Ei???), z.B. wenn durch unseren neuen Superbeschleuniger CERN das Universum aus den Fugen gerissen wird. By the way, da der Beschleuniger leider gerade nutzlos rum liegt wegen Wartungsarbeiten wird meine Chance auf ein baldiges Weltende möglichst vor meiner Weisheitszähen-OP immer geringer. Die alten Mayas haben sich also geirrt.

Alltäglich dagegen ist die andere Extremsituation. Hubert Kobalsky, Ende 70, dreifacher Vater, siebenfacher Opa und hoffentlich bald auch Ur-Opa, wenn die kleine Dorén sich beeilt und noch vor Abschluss der Hauptschule von ihrem Freund Murrat (einem sehr begabten Kfz-Mechaniker) endlich ihr erstes Kind bekommt. Nach langen Jahren der Einsamkeit hat er endlich den Entschluss gefasst und das 20jährige Playmate Mr. Februar geheiratet. Er sie natürlich nur, weil sie so gut kochen kann und sie ihn, weil er so gut zuhört. Eigentlich hört Opa Hubert fast gar nix mehr, da das Hörgerät meistens auf dem Nachttisch liegt. Die Siebenhundertmilliarden Euro von Opa, angelegt natürlich nicht in wertlose Wertpapiere (wie alliterarisch 😉 ), sondern wie früher in Festverzinsliche, haben mit ihrer Entscheidung nix zu tun gehabt. So leben die beiden glücklich bin an ihr bzw. vermutlich sein (baldiges) Lebensende, dass für unsere Betrachtung aber nicht erhelblich ist. Darum zurück zur Frage: Kann unsere Mr. Februar tatsächlich noch Einfluss auf die Erziehung nehmen? Muss sie das überhaupt noch, oder sind die Kinder nicht eh schon zu alt oder total vom Fernseher verdorben? Wenn das mal kein Thema für (mindestens) eine Zulassungsarbeit ist oder gleich eine ganze Habilitation in Pädagogik?

PS. Für wen nicht klar ist, was die Mayas, CERN und der Weltuntergang mit meiner Gesundheit zu tun haben, darf gerne mal Apokalypse now, please nachlesen.

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